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Dr. Friedrich Zeller, Landrat im Landkreis Weilheim-Schongau

Dr. Friedrich Zeller (Landrat)

 

Dr. Friedrich Zeller

 

Unser Mann im Landratsamt.

 

Landrat in Oberbayern sein zu dürfen, sei die Krönung seiner kommunalpolitischen Laufbahn. Denn das Amt des Landrats sei enorm vielseitig und mit großen Herausforderungen verbunden, so kommentiert Friedrich Zeller seine Tätigkeit an der Spitze unseres Landkreises Weilheim-Schongau. Vieles konnte er schon anschieben, manches bisher Unerledigtes angehen.

Die größte strukturpolitische Aufgabe sieht Landrat Zeller darin, die Krankenhäuser des Landkreises in eine dauerhaft gute Zukunft zu führen. Mit vier einzelnen Standorten ist unser Landkreis üppig mit Krankenhäusern ausgestattet. Nun gilt es, für jedes einzelne Haus eine eigene gute Lösung zu finden. Dass der Bezirk Oberbayern im Peißenberger Krankenhaus eine psychiatrische Tagesklinik eingerichtet hat, ist bereits ein großer Erfolg. Welches Profil das Krankenhaus Penzberg bekommen soll, darum wird noch gerungen und debattiert. Die Häuser Weilheim und Schongau werden sich sehr arbeitsteilig mit besonderen Schwerpunkten aufstellen müssen.

Ohne funktionierende Verwaltung kann der Landkreis nicht regiert werden. Auch hier mussten neue Ansätze greifen. Augenfällig wird dies zum Beispiel beim Jugendamt. Ein Familienbüro wird errichtet und neue Leute beleben die Arbeit der Behörde. Außerdem wird die Jugendhilfeplanung gemeinsam mit den freien Trägern angeschoben.

Die Energiewende Oberland, eines der wichtigsten Ziele unseres Landrats, wurde mit einem Klimaschutzkonzept auf den Weg gebracht. Der Landkreis tritt der Bürgerstiftung Energiewende Oberland bei, um mit dieser geeigneten Organisationsform die Einsparziele erreichen zu können. Alle Fraktionen im Kreistag haben diesen Beitritt gemeinsam beschlossen. „Ein gutes Zeichen, denn nur wenn die Fraktionen sich hierin einig sind, können wir beim Klimaschutz etwas bewegen. Mir liegt ohnehin viel daran, dass eine gute Stimmung im Kreistag herrscht und meine Vorlagen eine möglichst breite Mehrheit bei den Kolleginnen und Kollegen bekommen,“ kommentiert der Landrat die Beschlüsse.

Apropos Klima: Das Klima im Kreistag und seinen Gremien ist gut. Dr. Zeller legt großen Wert darauf, alle Gruppierungen im Kreistag mit einzubinden, denn keiner soll sich ausgeschlossen fühlen. Deshalb ist ihm Transparenz des Verwaltungshandelns sehr wichtig. So hat er dafür gesorgt, dass die Geschäftsführer aller Beteiligungsunternehmen einmal im Jahr vor dem Kreistag berichten. Wenn Wichtiges ansteht, natürlich öfter. Immerhin ist der Landkreis an großen Unternehmen der Region beteiligt (oder Alleingesellschafter) so zum Beispiel bei der EVA GmbH (Abfallwirtschaft), der Kreissparkasse Schongau, der Krankenhaus GmbH und der Weilheimer Wohnbau GmbH. Jedes Jahr wird ein schriftlicher Bericht über die Beteiligungen herausgegeben, der von allen Bürgern eingesehen werden kann.

 

Die Schulen sind eine weitere elementare Aufgabe. Bildung steht ganz oben auf der Agenda. Deshalb sorgt der Landkreis dafür, dass die Schulgebäude sich auf dem neuesten Stand befinden. Die in Auftrag gegebene Studie zum Schulbedarf hat gezeigt, dass die Schülerzahlen deutlich sinken. Man wird sich also mit Neubauten in den kommenden Jahren nicht schmücken können. Aber umso genauer muss der Landkreis auf den Bestand schauen, die Gebäude sanieren und modernen Erfordernissen anpassen. Nach dem großen Anbau an der Heinrich-Campendonk-Realschule in Penzberg, ist hier auch die neue Turnhalle am Welfen-Gymnasium in Schongau zu erwähnen. Ein subtiles Problem wird die Sanierung und Umgestaltung der Berufsschule Weilheim; denn hier gilt es, das Prinzip des integrierten Fachraums umzusetzen. Berufliche Bildung wird an Bedeutung gewinnen, Dr. Zeller will, dass unser Landkreis dafür gerüstet ist.

Das Büro für Regionalmanagement, die Ammer als Referenzfluss für natürliche Gewässer, das Wohnen im Alter auf dem Land, neue Schwerpunkte im Tourismus, die Teilhabeplanung für behinderte Mitbürger und vieles andere sollte eigentlich noch erwähnt werden. Wer mehr über die erfolgreiche Arbeit unseres Landrats wissen will, dem empfehlen wir deshalb, auf die Internet-Seite des Landkreises zu gehen (www.weilheim-schongau.de); dort wird aktuell und ausführlich über die Aktivitäten unseres Landrats Frieder Zeller und seiner Verwaltung berichtet. Seit kurzem auch barrierefrei für sehbehinderte Menschen. Wen die Themen des Umweltschutzes und der kommunalen Betriebe interessieren, der sollte auch die EVA-Info ausführlich studieren. Diese Blatt wird ca. jedes Vierteljahr vom Abfallwirtschaftsbetrieb herausgegeben und an alle Haushalte verteilt. Wir empfehlen auch die monatliche Kolumne im Kreisboten. Dr. Zeller führt in diesen Artikeln stets ein öffentliches Thema aus, das ihn gerade bewegt. Wer die Kolumnen regelmäßig liest, erkennt seinen Stil: Höflich im Ton, klar in der Sache und immer einen Appell zum Mitmachen. Informieren Sie sich über die politische Arbeit unseres Landrats und engagieren Sie sich für Politik vor Ort. Die SPD unterstützt Sie darin und heißt Sie jederzeit herzlich willkommen!


Und nun noch ein paar persönliche Infos (Stand 2008)

Landrat Dr. Zeller - Vielen Dank, liebe Bürger aus Schongau und dem Landkreis!!!


Nach dem Abitur am Bernhard-Strigel-Gymnasium in Memmingen war Friedrich Zeller ein Jahr lang unterwegs in Italien und in Australien. Anschließend leistete er als Wehrpflichtiger seinen Dienst beim Jagdbombergeschwader 34 in Memmingerberg. Es folgte ein umfassendes Studium in den Fächern Politik, Öffentliche Verwaltung, Volkswirtschaftslehre und Öffentliches Recht an der Hochschule für Politik in München, an der Hochschule für Verwaltungswissenschaft in Speyer sowie an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Akademische Abschlüsse: Dipl.sc.pol., Magister rer.publ., Dr.rer.pol.. Seine wissenschaftlichen Stationen wurden betreut von Prof. Drs. Heinz Laufer, Klaus König und Peter Cornelius Mayer-Tasch.
Nachdem die Mauer 1989 gefallen war, ging Friedrich Zeller nach Leipzig, um den für ihn bis dahin unbekannten Osten Deutschlands kennenzulernen. Zunächst arbeitete er freiberuflich für die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Zukunft des Wirtschaftsraumes Halle-Leipzig, anschließend für das Bürgermeisteramt der Stadt Leipzig zu den Themen Gebietsreform und Stadt-Umland-Problem. Im Jahre 1994 wurde er als einer von wenigen Westdeutschen in den Stadtrat der Stadt Leipzig gewählt. Für die sozialdemokratische Fraktion arbeitete er als ehrenamtlicher Stadtrat in den Fachausschüssen Allgemeine Verwaltung sowie Finanzen. Neben verschiedenen Aufsichtsratspositionen war er u.a. Mitglied des Aufsichtsrates der Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH und Verbandsrat des Regionalen Planungsverbandes Westsachsen. Kurzzeitig war er am Politikwissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig als nebenamtlicher Dozent tätig.

Als externer Kandidat des Schongauer SPD-Ortsvereins wurde Friedrich Zeller im Frühjahr 1996 zum ersten Mal mit klarer Mehrheit zum 1. Bürgermeister der Stadt Schongau gewählt. Am 3. März 2002 konnte er seinen großen Erfolg wiederholen und wurde erneut für weitere 6 Jahre in das Amt des 1. Bürgermeisters gewählt. Bei der Kommunalwahl 2008 entschloss er sich, gegen den amtierenden Landrat Luitpold Braun sen. anzutreten. Sensationell konnte er im zweiten Wahlgang die Stichwahl gewinnen und nach 1996 auch 2008 Herrn Braun in seinem Amt nachfolgen.

Friedrich Zeller ist verheiratet und hat zwei Söhne und eine Tochter. Seine Frau kommt aus Unterfranken und war nach dem Jura-Studium in Würzburg als Juristin in der öffentlichen Verwaltung tätig. Soweit es die Familie zulässt, geht Friedrich Zeller gerne wandern oder Ski fahren.

Für seine kommunalpolitische Arbeit von 1996 bis 2008 hatte er ein einfaches Motto: "...immer fair und sachlich bleiben. Dies wird er auch als Landrat auf Landkreisebene weiter pflegen.

Sein Nachfolger im Amt des 1. Bürgermeisters, Karl-Heinz Gerbl und die Schongauer SPD stehen auch in Zukunft für das immer noch aktuelle 9-Punkte-Programm für Schongau und seine Bürgerinnen und Bürger:

1. Neuer Politikstil und offener Umgang mit den Bürgern
2. Sparsame Finanzwirtschaft und Modernisierung der     Stadtverwaltung
3. Engagement für die Jugend, Sport- und Kulturförderung
4. Chancen für Kinder, Alleinerziehende und sozial Schwache
5. Preiswertes Wohnen
6. Belebung der Altstadt und der Stadtteile
7. Sanfter Tourismus und moderner Regionalverkehr
8. Mittelstandsförderung und Umweltschutz
9. Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schongau, Peiting, Altenstadt und Hohenfurch

 


verfasst von Ulf Köhler am 12-09-2010 - 18:10:00



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